Wegen seines intensiv blumigen Geruchs wird Ylang-Ylang die Blume der Blumen genannt, denn das ist die deutsche Bedeutung seines Namens. Aus dieser Blume, die eigentlich ein Baum ist, wird ein kostbares ätherisches Öl gewonnen. Der Duft und die Wirkung von Ylang-Ylang Öl sind in unseren Breiten noch gar nicht allzu lange bekannt. Umso intensiver können wir die vielseitigen Effekte der Pflanze heute zu unserem Wohl nutzen.

Hier erfährst Du:

Ylang Ylang Öl Wirkung

In vielen Punkten ähnelt ätherisches Ylang-Ylang Öl anderen ätherischen Ölen. So wirkt es antimikrobiell, antioxidativ und entzündungshemmend.

Das Öl wirkt auch insektizid und tötet schon in starker Verdünnung verschiedene Moskitoarten. Damit schützt Ylang-Ylang ätherisches Öl auch vor Krankheiten wie Malaria oder Dengue Fieber, die von diesen Insekten übertragen werden.

Anscheinend sind Insekten gar nicht so dumm, denn sie halten sich freiwillig von dem todbringenden Öl fern, sodass Ylang-Ylang als Schreckstoff Insekten schon vertreibt, bevor sie lästig oder gefährlich werden können.

Ylang-Ylang Öl hemmt die Bildung von Melanin in der Haut und beugt damit Pigmentstörungen vor. Ganz allgemein fördert es die Wundheilung und lindert Entzündungen, Juckreiz und Schuppenbildung.

Auf Geist und Seele wirkt ätherisches Ylang-Ylang Öl beruhigend, entspannend und harmonisierend. Der Duft bewirkt, dass Blutdruck und Puls sinken und im Gehirn die α-Wellen zunehmen, die für Entspannung und Ruhe verantwortlich sind (1).

Schon gewusst?

Ihren betörenden Duft entwickelten die Blüten des Ylang Ylang erst durch die Kultivierung, Selektion und Pflege durch den Menschen. Wild wachsende Pflanzen duften nur ganz schwach.

Die Anwendungsgebiete von Ylang-Ylang Öl

Die Anwendungsgebiete von Ylang-Ylang Öl sind so vielseitig, wie seine positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit. Es hilft bei:

Seine wundheilende, reizlindernde Eigenchaften machen Ylang-Ylang Öl zu einem guten Hautpflegemittel. Auch die antimikrobiellen Aktivitäten schützen die Haut. Und da die Haare aus eben dieser Haut wachsen, lässt Ylang-Ylang Öl auch die Haare prächtig gedeihen.

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Anwendungsmöglichkeiten von Ylang-Ylang Öl

Ätherische Öle und Aromatherapie gehören einfach zusammen und so entfaltet auch Ylang-Ylang Öl seine Wirkung in einer Duftlampe. Gebt ein paar Tropfen mit Wasser verdünnt in die Lampe, zündet eine Kerze an und genießt die wohltuende Ylang Ylang Wirkung.

Auch topisch, also auf die Haut aufgetragen, entfaltet Ylang-Ylang Öl seine Wirkung. Wie viele ätherische Öle muss es vor der Verwendung verdünnt werden, weil es sonst zu hoch konzentriert ist. Beispielsweise können 7 Tropfen des Öls mit 50 ml Kokosöl oder einem anderen neutralen Trägeröl vermischt werden. Dies eignet sich gut für Massagen oder Einreibungen.

Ylang-Ylang ist als unbedenklich eingestuft und als Zusatzstoff in Lebensmitteln und Kosmetika zugelassen. Zur inneren Anwendung solltet Ihr aber trotzdem Ylang-Ylang Öl von bester Qualität verwenden und euch vergewissern, dass das Öl vom Hersteller auch wirklich nur Einnahme zugelassen ist. Davon könnt Ihr ein oder zwei Tropfen mit einem Stück Würfelzucker oder einem Löffel Honig einnehmen oder zu einer Tasse Tee oder einem Smoothie geben (2).

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Chemische Zusammensetzung von Ylang-Ylang Öl

Da Ylang-Ylang Öl meist aus einzelnen Fraktionen, manchmal aber auch aus dem gesamten Destillat besteht, gibt es DAS Ylang-Ylang Öl eigentlich nicht. Die hochwertigeren Öle werden aus den ersten Fraktionen gewonnen und enthalten Methoxytoluol, Linalool, Benzylacetat, Methylbenzoat und Geranylacetat. Linalool ist auch ein wesentlicher Bestandteil von Lavendelöl. Benzylacetat ist ein Duftstoff, der in Pilzen, verschiedenen Erdbeersorten und Blumen vorkommt. Auch Methylbenzoat findet man in Erdbeeren und Geranyalcerat ist Bestandteil vieler verschiedener ätherischer Öle. In den minderwertigen späteren Fraktionen überwiegen Sesquiterpene.

Herstellung von Ylang Ylang Öl

Ylang-Ylang Öl wird aus den Blüten der Pflanze durch fraktionierte Wasserdampfdestillation hergestellt. Die Blüten müssen vor Sonnenaufgang geerntet und sofort verarbeitet werden, weil das ätherische Öl sonst in der Hitze der Sonne rasch verderben würde.

Bei der Wasserdampfdestillation werden die Blüten heißem Wasserdampf ausgesetzt, der die ätherischen Inhaltsstoffe herauslöst. Anschießend kondensiert das Wasser gemeinsam mit den ätherischen Ölen in einem Auffanggefäß. Bei der Destillation von Ylang-Ylang wird das Destillat fraktioniert, das heißt nacheinander in verschiedenen Gefäßen aufgefangen. In jeder Fraktion befindet sich ein Öl mit anderer Zusammensetzung und Qualität. Zur Herstellung des ätherischen Ylang-Ylang Öls werden die niederen Fraktionen verwendet, die in der ersten Phase der Destillation gewonnen werden.

Schon gewusst?

Der Duft des Ylang-Ylang verstärkt das Aroma von Kokosöl. So ergänzen sich die beiden zu einem perfekten Massageöl.

Die Geschichte des Ylang Ylang

In seiner Heimat, den Philippinen, schmücken sich junge Mädchen seit jeher und bis heute mit den Blüten des Ylang-Ylang und in Indonesien streut man die Blüten wegen ihrer aphrodisierenden Wirkung Brautpaaren auf das Hochzeitsbett. Neben seiner aphrodisierenden Wirkung wird Ylang-Ylang traditionell als Heilpflanze gegen Malaria, Lungenerkrankungen oder Magenbeschwerden genutzt (1).

In Europa ist Ylang-Ylang erst seit relativ kurzer Zeit bekannt. Mitte des 19. Jahrhunderts soll die Pflanze auf den Philippinen von Albertus Schwenger, einem deutschen Seefahrer, erstmals destilliert worden sein. Ein dort ansässiger deutscher Apotheker nahm das Produkt schließlich begeistert in sein Sortiment auf. Der Duft wurde auf der Pariser Weltausstellung 1878 erstmals den Pariser Parfumeuren vorgestellt. Die nahmen das Angebot begeistert an und schon 1893 war der Duft in der Pariser Parfümerie Standard. Seit 1921 ist es neben Rose und Jasmin wesentlicher Bestandteil von Chanel No.5 (3).

Botanik des Ylang Ylang

Ylang-Ylang (Cananga odorata ) ist eine schnell wachsende immergrüne Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu 25 m erreicht. Der Baum gehört zur Familie der Annonengewächse (Annonaceae) und ist weitläufig mit der Magnolie verwandt. Die auffallenden, gelben Blüten bestehen aus sechs langen, herabhängenden Blütenblättern. Die Blüten werden von Nachtschwärmern und Käfern bestäubt und verströmen einen intensiven süßen Geruch. Aus den Blüten entwickeln sich kleine, schwarze, an Oliven erinnernde Beeren. Der Baum stammt ursprünglich aus Südostasien, den Philippinen und Indonesien. Heute wird Ylang Ylang aber hauptsächlich auf dem asiatischen Festland, in der Karibik und auf Madagaskar angebaut.

Fläschchen mit Öl neben Ylang Ylang Blüten und Lemongrass auf einem Tisch

Risiken und Gegenanzeigen

Bei zu hoher Dosierung kann Ylang-Ylang Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen. Auch allergische Reaktionen oder Überempfindlichkeiten sind möglich.

Steckbrief

Das ist der Duft von Ylang Ylang

Duftprofilsüß, blumig, betörend
Duftwirkungaphrodisierend, ausgleichend, beruhigend
DuftnoteHerznote

Quellen

  1. Tan, Loh Teng Hern et al. “Traditional Uses, Phytochemistry, and Bioactivities of Cananga odorata (Ylang-Ylang).” Evidence-based complementary and alternative medicine : eCAM vol. 2015 (2015): 896314. doi:10.1155/2015/896314
  2. Unser aller Gesundheit: Ylang Ylang fördert die Gesundheit, Stimmung und Energie des Herzens, online, Stand: 19.10.2021 https://www.unser-aller-gesundheit.de/ylang-ylang-foerdert-die-gesundheit-stimmung-und-energie-des-herzens/#Verwendung
  3. S. Anande: Wie Ylang Ylang in Europa bekannt wurde, online, Stand: 18.10.2021 https://sandraananda.de/wie-ylang-ylang-in-europa-bekannt-wurde/

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