Gelb-orangene Rosen

Rosenöl – Wirkung & Anwendung

Rosenöl1 ist ein wahrer Allrounder unter den ätherischen Ölen. Denn durch seine vielfältige Wirkungsweise hilft es uns bei verschiedensten Beschwerden. Es wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern auch antibakteriell, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd. Welche weiteren Wirkungen Rosenöl außerdem hat und wie und wogegen es angewendet werden kann erfahrt ihr in diesem Artikel.

Hier erfährst Du:

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Wie wirkt Rosenöl?

Rosenöl ist bei vielen Leuten ein beliebtes ätherisches Öl, da die Wirkungsweise sehr vielfältig ist. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Rosenöl sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden kann.

Wer Rosenöl einnehmen möchte, sollte sich jedoch vorher vergewissern, dass das Öl auch für die Einnahme geeignet ist. Wer sich unsicher ist kann zum Beispiel beim Hersteller nachfragen.

Der Duft der Rose kann sich positiv auf unsere Stimmung auswirken. Aus diesem Grund wird es häufig gegen Depressionen verwendet2. Aber auch gegen Kopfschmerzen kann Rosenöl, dank seiner schmerzlindernden Wirkung helfen und es trägt dazu bei, dass akute Migräneanfälle etwas abgeschwächt werden. Und nicht nur gegen Kopfschmerzen kann Rosenöl eingesetzt werden. Auch bei Zahnschmerzen kann Rosenöl Erleichterung verschaffen, indem es dem Mundwasser hinzugegen wird. Dank seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung kann es auch Entzündungen im Mundraum lindern und Bakterien, die für Mundgeruch verantwortlich sind abtöten.

Zudem verfügt Rosenöl über eine antivirale Wirkung, weshalb es oft gegen Herpes angewendet wird. Zwar kann es den Virus nicht aus dem Körper entfernen, aber die Ausbreitung der Bläschen unterbinden, da es die Viren, die sich in den Bläschen befinden abtötet.

Auch eine entspannende und krampflösende Wirkung wird dem Rosenöl nachgesagt, weshalb es häufig bei Muskelverspannungen und Krämpfen zur Anwendung kommt. Rosenöl unterbindet die Ausschüttung bestimmter Neurotransmitter in den Nerven, was krampflösend wirkt. Zudem trägt es dazu bei, dass die Durchblutung gefördert wird, sodass Milchsäure schneller aus den Muskeln transportiert wird.

Die durchblutungsfördernde Wirkung ist übrigens auch gut für die Verdauung, denn auch die Magenschleimhaut wird durch Rosenöl besser durchblutet, was sie dazu anregt mehr Magensaft zu produzieren. Besonders schwer verdauliche Lebensmittel können auf diese Weise besser abgebaut werden und die freigesetzten Nährstoffe gelangen schneller in die Blutbahn.

Doch nicht nur gesundheitlich kann uns Rosenöl behilflich sein. Auch aus kosmetischer Sicht hat es einige Vorteile, da es gegen Falten, Narben und Schwangerschaftsstreifen angewendet werden kann. Auch hier profitiert unser Körper wieder von der verbesserten Durchblutung. Wer die betroffenen Stellen mit Rosenöl einreibt regt dort die Durchblutung an. Aus diesem Grund können mehr Nährstoffe herbeigeführt werden, die für die Zellteilung benötigt werden. Unser Körper ist dank der Zellteilung in der Lage das alte Bindegewebe mit neuen Zellen zu heilen. Auf diese Weise werden Schwangerschaftsstreifen und Narben vermindert.

Ebenfalls geeignet ist Rosenöl für die Haarpflege. Vor allem bei sprödem oder trockenem Haar kann das Rosenöl vermischt mit dem Shampoo in die Haare einmassiert werden. Nach der Anwendung sieht das Haar gesünder und glänzender aus und die Kopfhaut wird zudem mit viel Feuchtigkeit versorgt.

Schon gewusst?

Wildrosenöl wird aus den Samen der Hagebutte gepresst und ist nicht zu verwechseln mit dem Rosenöl. Synonym wird hier auch der Begriff Hagebuttenöl verwendet. Rosenöl hingegen wird durch Wasserdampfdestillation aus den Blütenblättern der Rose gewonnen.

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Wie kann man Rosenöl anwenden?

Das Rosenöl ist ein wahrer Allrounder unter den ätherischen Ölen und es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten der Anwendung.

Eine Möglichkeit ist, wie bei vielen anderen ätherischen Ölen auch, die Duftlampe. Auf diese Weise verteilt sich der Duft der Rose angenehm im Raum und wird von uns eingeatmet. Dies hilft vor allem sich zu entspannen und depressive Stimmungen zu verdrängen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Anwendung als Massageöl. Hierfür gibt man einfach einige Tropfen des Rosenöls einem Trägeröl hinzu und massiert verspannte Stellen des Körpers.

Auch bei der Behandlung von Narben und Schwangerschaftsstreifen wird das Öl direkt auf die betroffene Stelle gegeben und einmassiert. Doch auch als allgemeine Hautpflege hat sich Rosenöl bewährt, da es helfen soll Falten zu verringern und für ein schöneres Hautbild sorgt.

Fläschchen Rosenöl umgeben von Rosenblüten

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Die Beimischung zum Mundwasser haben wir bereits oben erwähnt. Auf diese Weise werden Zahnschmerzen und Entzündungen behandelt. Auch eine Inhalation des Rosenöls ist möglich. Hierzu gibt man einige Tropfen des Öls in warmes Wasser und inhaliert den Dampf unter einem Handtuch oder mit einem Inhalationsgerät. Vor allem bei Problemen mit den Bronchien wird dies häufig empfohlen. Die Innere Anwendung von Rosenöl hilft bei Beschwerden wie:

Doch Achtung: vergewissern Sie sich, ob das Öl auch für die Einnahme zugelassen ist.

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Chemische Zusammensetzung von Rosenöl

Im Rosenöl sind verschiedenste Inhaltsstoffe enthalten. Einige von ihnen haben wir hier für dich aufgelistet:

Insgesamt sind ca. 230 Molekülarten im natürlichen Rosenöl enthalten, die für die vielfältige Wirkungsweise des Öls verantwortlich sind.

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Wie stellt man Rosenöl her?

Rosenöl wird durch Wasserdampfdestillation der Blüten gewonnen. Dabei ergeben fünf Tonnen Rosenblüten ca. einen Liter ätherisches Rosenöl. Um besonders hochwertiges Rosenöl zu gewinnen wird der Prozess bis zu 7 Mal wiederholt. Übrigens ist der Öl Anteil in den Blütenblättern bei Sonnenaufgang am höchsten, weshalb die Blüten oft zu dieser Tageszeit gepflückt werden.

Schon gewusst?

Rosenöl zählt zu den teuersten ätherischen Ölen. Ein Liter reines bulgarisches Rosenöl (Rosa damascena) kostet bis zu 10.000 €, ein Kilogramm türkisches Rosenöl ca. 3.000 €. Die meisten Rosenöle werden daher verdünnt angeboten.
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Geschichte des Rosenöls

Früher wurde Rosenöl durch Extraktion der Blüten mittels fetthaltiger Öle gewonnen. Häufig wurde es damals dem Wein hinzugesetzt. Bereits die Römer nutzten Rosenöl als Körperduft. Sie fügten es aber auch häufiger Lebensmitteln hinzu, wie zum Beispiel Wein. Erst ca. 1000 n. Chr. begann man in Europa mit der Wasserdampfdestillation. Heutzutage werden mehrere Tonnen des Öls pro Jahr hergestellt.

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Botanik der Rose

Es gibt ungefähr 30.000 Rosenarten auf der Welt, doch nicht alle eigenen sich, um daraus Rosenöl herzustellen. Am häufigsten wird die Art Rosa damascena für das Rosenöl verwendet, da diese am ertragreichsten ist. Sie zählt zu der Gattung der Rosen, welche wiederum der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) angehören.
Es handelt sich bei Rosen um strauchige Pflanzen deren Triebe mit der Zeit verholzen. Die Fiederblätter stehen wechselständig zueinander.

Rosenbusch
Rosenbusch
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Steckbrief Rosenöl

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Der Duft von Rose

Duftprofilwarm, blumig, süß
Duftwirkungharmonisierend, stimmungshebend
DuftnoteHerznote
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Quellen

  1. Chemie.de, online, Stand: 08/21, https://www.chemie.de/lexikon/Rosenöl.html

  2. Mohebitabar S, Shirazi M, Bioos S, Rahimi R, Malekshahi F, Nejatbakhsh F. Therapeutic efficacy of rose oil: A comprehensive review of clinical evidence. Avicenna J Phytomed. 2017;7(3):206-213., https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5511972/
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