Junge Frau sonnt sich am Strand in einer Hängematte

Ätherische Öle bei Sonnenbrand

Sicherlich ist noch niemand von ihm verschont geblieben: Dem Sonnenbrand, selbst dann, wenn man nur kurz im Freien gewesen ist. Häufig zeigen sich die leichten Verbrennungen als erstes auf der Nase, den Ohren und der Stirn, der Nacken ist aber auch beliebt. Wer käme auf die Idee, sich ätherische Öle auf die betroffenen Stellen zu machen? Tatsächlich sind ätherische Öle gegen Sonnenbrand aber eine gute und natürliche Alternative zu Cremes oder Lotionen aus dem Drogeriemarkt. Warum das so ist und welche Öle am besten geeignet sind, stellen wir hier kurz vor.

Hier erfährst Du:

Wieso kann man ätherische Öle bei Sonnenbrand verwenden? 

Die Wirkung verschiedener ätherischer Öle ist vielfältig und durchaus komplex. Einige haben aber gemein, dass sie die Wundheilung fördern. Andere wiederum haben kühlende Effekte wie Pfefferminzöl zum Beispiel, das gerne bei Kopfschmerzen genutzt wird und mit dem die Schläfen massiert werden. Und so haben manche Öle die Eigenschaften, auch nach dem Sonnenbad Linderung zu verschaffen. Die Haut ist die größte Barriere gegen Keime und Verletzungen und hält einiges aus. Verbrennungen jedoch können diese Schutzfunktion beeinträchtigen. Je milder die Behandlung der stark schmerzenden Stellen erfolgt, desto angenehmer ist es.

Schon gewusst?

Eine wichtige Frage, die oft aufkommt: Bieten ätherische Öle Sonnenschutz? Leider nein, ätherische Öle haben keinen Lichtschutzfaktor und können nicht präventiv gegen Sonnenbrand verwendet werden.

Welche ätherischen Öle eignen sich bei Sonnenbrand?

Da es sich um die Behandlung von Wunden handelt, sollte zunächst auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass das ätherische Öl eine hohe Qualität aufweist. Am besten eignen sich 100 % naturreine Öle. Billigprodukte, die mit dubiosen Zusätzen gestreckt sind, schaden mehr, als dass sie helfen. Als wirksam gegen die Folgen von zu viel Sonne hat sich vor allem das Lavendelöl erwiesen.

Lavendel ist in der Naturheilkunde ein wahrer Alleskönner. Nicht umsonst hat sich diese Pflanze auch in der Schulmedizin etablieren können. Gründlich erforscht und belegt reichen die Anwendungsgebiete über die Behandlung von Unruhezuständen und Anspannung, bis hin zur Schlafförderung und noch mehr. Selbst in der Wundbehandlung ist Lavendel eine gute alternative Methode, besonders bei sehr empfindlicher Haut. Lavendelöl ist daher bei leichten Verbrennungen die erste Wahl.

Es ist so wirksam gegen Verbrennungen, dass hier auch kein anderes Öl besonders hervorgehoben werden muss. Allerdings lässt sich Lavendel gut mit anderen Ölen kombinieren, um z. B. noch einen kühlenden Effekt zu erreichen oder auch, um einen angenehmen und/oder beruhigenden Duft zu kreieren. Der Fantasie sind hier fast keine Grenzen gesetzt. Mögliche ätherische Öle, die zusätzlich genutzt werden können, sind folgende:

Junge Frau genießt die Sonne auf einer Wiese

Wie wendet man ätherische Öle bei Sonnenbrand richtig an?

Bei der Anwendung sollte darauf verzichtet werden, die Öle pur und unverdünnt auf die Haut aufzutragen. Besser ist es das Lavendelöl mit einem Trägeröl zu verdünnen. Mandelöl, Jojoba-ÖlKokosöl – da sind der Fantasie und dem Geschmack keine Grenzen gesetzt. Nun kann das Gemisch direkt auf die Haut aufgetragen werden. Was die schmerzende Haut auch beruhigt, ist die Kombination der Lavendeltropfen mit kühlenden ätherischen Ölen. Nun werden einige Tropfen davon auf eine Kompresse geträufelt und schließlich auf die verbrannten Hautstellen gelegt.
Praktisch ist auch die Herstellung eines eigenen After-Sun-Sprays. In diesem Fall werden einfach ein paar Tropfen des Öls in destilliertes Wasser gegeben und dann mittels Sprayflasche angewendet. 
Das Gute an den ätherischen Ölen ist, dass man ruhig herumexperimentieren kann. Liegen einem Listen vor, in denen die verschiedenen ätherischen Öle nach ihrer Wirkung sortiert sind, kann bei guter Qualität des Öls fast nichts schiefgehen. Dann finden sich auch im Internet diverse Rezepte zur Herstellung eines Sprays gegen Sonnenbrand. 
Eine mögliche Kombination für ein eigenes Spray wäre zum Beispiel: Etwa 200 ml Aloe Vera Saft, 50 ml Trägeröl und jeweils 8 Tropfen Lavendelöl, Kamillenöl und Teebaumöl

Fläschchen Lavendelöl umgeben von Lavendelblüten

Lavendelöl 10ml - 100% Ätherisches Öl

  • Merkmale: naturrein, vegan, tierversuchsfrei, konv. Anbau
  • Anwendungsgebiet: z.B. Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Hautprobleme, Stress
  • Wirkung: beruhigend, entspannend, regenerierend
  • Verwendungsmöglichkeiten: Hautöl, Badezusatz, Massageöl, Diffusor, Duftlampe
9.99 €**inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

149,90  99,90  / 100 ml

Was sollte man bei der Anwendung beachten?

Grundsätzlich sollte erst mal klar sein, um welche Art von Sonnenbrand es sich handelt. In der Medizin werden Verbrennungen in 4 Grade unterteilt. Bei einem Sonnenbrand handelt es sich in der Regel um eine Verbrennung 1. Grades, also die typische Rötung der Haut, eine leichte Schwellung und natürlich Schmerzen. Selbst Grad 2 kann vorkommen, hier bilden sich Blasen. Schlimmer wird es in der Regel nicht, weil wir dann schon bemerken, dass wir dringend aus der Sonne herausmüssten. Wer unter der freien Sonne eingeschlafen ist, könnte auch Verbrennungen von Grad 2a bekommen, was aber nicht so häufig sein sollte. Verbrennungen 3. und 4. Grades entstehen durch starke Hitzequellen und nicht durch das Sonnenbad. Das ist wichtig zu wissen, denn ätherische Öle helfen nicht nur beim Sonnenbrand, sondern auch allgemein bei leichten Verbrennungen.
Bei Verbrennungen, die über das übliche Maß hinausgehen, sollte sich unbedingt Hilfe bei einem Arzt oder gleich im Krankenhaus gesucht werden. Ätherische Öle sind hier nicht angebracht.

Zudem empfiehlt es sich, vorher auszutesten, ob man die Öle überhaupt verträgt. Wer das erste Mal zum Beispiel Lavendel bei einem Sonnenbrand ausprobiert und dann feststellt, dass er auf Lavendel empfindlich reagiert, hat gleich ein doppeltes Problem. 

Zusammenfassung

Ein ätherisches Öl wie zum Beispiel aus Lavendel hilft gegen die Folgen eines zu langen Sonnenbads. Allerdings bieten ätherische Produkte keinen präventiven Schutz gegen Sonnenbrand. Die Öle sollten mit Trägerölen gemischt werden und können dann auf die betroffenen Hautregionen aufgetragen werden. Ein selbstgemachtes Spray wirkt ebenfalls gut und lädt zum Ausprobieren verschiedener Kombinationen ätherischer Öle ein. Aufgepasst: Bei starken Verbrennungen hilft kein ätherisches Öl mehr, da ist der Gang zum Arzt die bessere Wahl. 

Newsletter abonnieren und
10% Rabatt sichern

Regelmäßig neue Tipps zur Anwendung von ätherischen Ölen und immer die neuesten Angebote.

Weitere Beiträge

Pfefferminzöl – Wirkung & Anwendung

Pfefferminze ist wohl eine der beliebtesten Heilpflanzen und im Pfefferminzöl kommen ihre Inhaltsstoffe erst richtig zur Wirkung, denn es enthält die geballte Power der Pflanze. Der Geschmack der Pfefferminze ist...

Weiterlesen
Bienen auf einem Lavendelfeld
Lavendelöl – Wirkung & Anwendung

Lavendelöl ist seit jeher eines der beliebtesten und bekanntesten Öle. Nicht zu unrecht, denn seine wohlriechenden Inhaltsstoffe schmeicheln nicht nur der Nase sondern sind auch sonst ziemlich dufte. Hier erfährst...

Weiterlesen
Ein Fläschchen mit ätherischem Öl neben einem Handtuch
Ätherisches Öl für die Haut

Wirksame Hilfe aus der Natur bei Hautproblemen Ätherische Öle können mehr als nur gut riechen: ein ätherisches Öl für die Haut beispielsweise kann viel für den Schutz und die Pflege...

Weiterlesen

Verlass uns noch nicht!

Du wirst unsere Öle lieben! Um Dich zu
überzeugen schenken wir Dir

10% Rabatt

auf Deine erste Bestellung mit
dem Code:

Kopiert!