Junge Frau sitzt in einer Sauna

Ätherische Öle für die Sauna

Ein Besuch in der Sauna ist für viele Entspannung pur und gehört in der kalten Jahreszeit einfach dazu. Dabei sind die Geschmäcker jedoch verschieden. Während die einen auf Saunaaufgüsse mit ätherischen Ölen setzen, von denen sie sich einen zusätzlichen Wohlfühleffekt versprechen, lehnen anderen diese komplett ab. Auch in dem Saunaland Finnland verzichtet man auf den wohltuenden Effekt der ätherischen Öle, der die Gesundheit zusätzlich fördert und beschränkt sich allein auf die Wirkung des Wasserdampfes.

Die ist allerdings auch nicht ohne, denn beim Saunieren passieren erstaunlich gesunde Dinge mit unserem Körper. Der Körper wird gegen Erkältungskrankheiten abgehärtet und das Immunsystem gestärkt. Zudem sollen regelmäßige Saunagänge den Blutdruck senken, Demenz vorbeugen und auch der Lunge guttun. Wer oft in die Sauna geht, soll demnach seltener an Erkrankungen der Lunge wie Asthma, einer Lungenentzündung oder COPD erkranken (1). 

Der Wechsel von Hitze und Kälte regt Kreislauf, Stoffwechsel, Immunsystem und Atmung an. Er wirkt auch entspannend auf die Muskulatur und lindert Schmerzen des Bewegungsapparates.

Auch die Haut profitiert sehr von einem Saunabesuch, indem Abfallstoffe der Haut schneller abtransportiert werden und die Durchblutung angeregt wird (2).

Nicht nur subjektiv steigert ein Besuch in der Sauna das Wohlbefinden. Und wenn ätherische Öle die Sauna begleiten, macht es gleich noch mehr Spaß

Hier erfährst Du:

Wieso verwendet man ätherische Öle in der Sauna?

Bei einem Saunaaufguss verdampft Wasser auf den bis zu 500 °C warmen Saunasteinen. Die Luftfeuchtigkeit und Temperatur steigen rasch an. Es entsteht ein Dampfstoß. In Mitteleuropa ist es üblich, dem Saunaaufguss ätherische Öle zuzusetzen. Dann entfalten sich nach dem Aufguss Aromastoffe, die nicht nur ein angenehmes Dufterlebnis erzeugen, sondern auch inhaliert und über die Haut aufgenommen werden.

Saunieren selbst ist schon sehr gesund und regt Kreislauf, Stoffwechsel, Immunsystem und Atmung an. Wenn der Saunaaufguss ätherischen Öle enthält, unterstützt er all diese gesundheitsfördernden Effekte noch weiter.

Schon gewusst?

Bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen ist der Saunabesuch leider tabu. Entzündungen oder akute Infektionskrankheiten würde man in der Atmosphäre der Sauna nur einen ordentlichen Vorschub leisten. Und auch für Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen oder Thromboseneigungen ist die Sauna nicht geeignet.

Ätherische Öle für die Sauna und ihre Wirkung

Es gibt einige Gründe, warum sich in der Sauna ätherische Öle richtig gut machen, schließlich hat der Saunagang selbst ja viele verschiedene positive Effekte auf die Gesundheit, und wenn der Saunaaufguss ätherische Öle enthält, steigt die Wirkung noch um einiges.

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Ätherische Öle für die Atemwege

Ein wichtiger Grund für das Saunieren ist es, die Abwehrkräfte und das Immunsystem zu stärken. Wer mit dieser Absicht in der Schwitzstube sitzt, kann antiviralen und antibakteriellen ätherischen Ölen profitieren. Sie wirken außerdem oft schleimlösend, entzündungshemmend und entspannend auf die Muskulatur. Zu diesem Zweck eignen sich Eukalyptusöl, Rosmarinöl oder Pfefferminzöl. Wegen der krampflösenden Wirkung machen sie sich auch bei Muskelkater oder rheumatischen Beschwerden gut (3).

Ätherische Öle mit stimulierender Wirkung

Manche ätherische Öle regen die Ausschüttung von Botenstoffen wie Dopamin oder Acetylcholin an. Dadurch wirken sie anregend, stimmungsaufhellend und steigern die Konzentration. Wer in der Sauna den Weg aus dem Stimmungstief sucht, ist mit Zitrusölen, vor allem Grapefruit und Mandarine, aber auch Lavendelöl, Rosenöl oder Jasmin gut bedient (3).

Junge Frau in einer Sauna
Junge Frau liegt in einer Sauna

Ätherische Öle zum Detoxen

Unser Stoffwechsel ist nicht der ganz perfekte Saubermann und im Lauf der Zeit reichern sich sogenannte Stoffwechselschlacken an, die von alleine nicht mehr verschwinden. Dann ist es gut, dem Körper mit entgiftenden Substanzen zur Seite zu stehen. In der Sauna machen sich hier Zitronenöl, Lavendel, Lemongras oder Wacholder gut. Sie regen die Nieren und Drüsentätigkeit an uns können so die Ausscheidung fördern.

Ätherische Öle für das Immunsystem

Vor allem im Winter, wenn das Immunsystem etwas Unterstützung gut brauchen kann, kommt die immunstimulierende Wirkung von Thymian, Lorbeer, Orange oder Zirbelkiefer gut an. Diese Öle fördern die Freisetzung von Enkephalin, einem körpereigenen Opioid. Dadurch wirken sie auch schmerzlindernd und fördern den Heilungsprozess (3).

Ätherische Öle mit beruhigender Wirkung

Manche ätherische Öle fördern die Freisetzung von Serotonin, dem Glückshormon. Dadurch können sie beruhigend und entspannend wirken. In emotional aufwühlenden Situationen können Lavendel, Ylang Ylang, Zeder, Teebaum oder Patchouli in der Sauna harmonisierend wirken und die innere Balance zurückbringen.

Wie verwendet man ätherische Öle in der Sauna?

Ätherische Öle sind leicht flüchtig und eignen sich daher bestens als Zusatz in einem Saunaaufguss. Dabei ist es natürlich wichtig, qualitativ hochwertige Produkte zu verwenden, die tatsächlich 100 % rein sind. Solche Öle verdampfen vollständig und hinterlassen keine Rückstände. Damit hat minderwertiges Duftöl in der Sauna nichts verloren.

Ein Saunaaufguss wird aus reinem Wasser zubereitet. Das sollte von hoher Qualität sein, deshalb eignet sich Quellwasser besser als Leitungswasser.

Ätherische Öle für den Saunaaufguss werden dem Wasser direkt zugesetzt. Einige Tropfen reichen bereits für fünf Liter. Wasser und ätherische Öle werden gründlich gemischt und dann portionsweise über die heißen Saunasteine gegossen. Es entsteht ein Dampfstoß, mit dem sich auch die flüchtigen Bestandteile der ätherischen Öle verbreiten. Diese werden zusammen mit dem Dampf gleichmäßig in der Saunakabine verteilt und können von Haut und Schleimhäuten absorbiert werden.

Ätherische Öle für den Saunaaufguss dürfen nie direkt auf die heißen Steine gebracht werden. Viele ätherische Öle enthalten Terpene, die leicht entflammbar sind (3). 

Fazit

Saunieren ist zwar schon gesund genug, wenn dem Saunaaufguss ätherische Öle zugesetzt werden, kann sich das Ergebnis noch deutlich verbessern, denn die Öle entwickeln ihre gesundheitsfördernden Wirkungen auch im heißen Dampfbad. Bei der Anwendung kann man nicht viel falsch machen, wenn man darauf achtet, ätherische Öle nicht direkt, sondern wie üblich nur verdünnt einzusetzen.

Quellen

  1. Dr. A. Bannert Sauna; Warum Schwitzen so gesund ist, Netdoktor, Online 09.01.2018 https://www.netdoktor.de/news/sauna-warum-schwitzen-so-gesund-ist/ 

  2. Dr. A. Bannert Sauna; Acht gute Gründe für die Sauna, Netdoktor, Online Stand: 29.09.2021 https://www.netdoktor.de/bildergalerie/acht-gute-gruende-fuer-die-sauna/

  3. Saunabau Döbele; So verwenden Sie ätherische Öle, Online Stand: 29.09.2021 https://www.saunadoebele.de/blogs/sauna-blog/so-verwenden-sie-atherische-ole-in-der-sauna 

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